ROAD TO 100 MARATHONS
Ich verfolge ein großes, persönliches Ziel:
Bis zu meinem 50. Geburtstag möchte ich mindestens 100 offizielle Marathons und Ultradistanzen erfolgreich finishen.
Aktuell stehe ich bei #81
Wenn ihr Lust habt, begleitet mich gerne auf meiner "Road to 100 Marathons".
Viel Freude beim Mitverfolgen!
26.07.2026 | #81 | 7. RH1000 ULTRA
Das Finish musste an diesem Sonntag hart erkämpft werden. Dabei fing alles noch ganz entspannt an: Um 8 Uhr morgens fiel der Startschuss für die siebte Ausgabe des von mir selbst organisierten RH1000 ULTRA. Trotz einiger kurzfristiger Absagen ließen sich 14 motivierte Läuferinnen und Läufer die Herausforderung nicht nehmen und standen pünktlich an der Startlinie. Bei zunächst noch angenehmen Temperaturen ging es auf die 45 Kilometer lange Strecke mit über 1100 Höhenmetern – ein knackiges Profil, das schon am allerersten Anstieg für ordentlich Betriebstemperatur sorgte.
Nach dem schattigen Auftakt zeigte der Sommer dann aber seine Zähne. Besonders in den exponierten Weinbergen stiegen die Temperaturen allmählich kräftig an und verlangten allen Teilnehmenden alles ab. Umso schöner war die Belohnung nach den harten Kilometern: Im Zielbereich genossen wir angenehme Wärme und strahlenden Sonnenschein. Das nutzten wir aus, um nach dem Lauf noch eine ganze Weile gemütlich beieinanderzusitzen. Alkoholfreies Finisher-Bier rundete den Tag perfekt ab und ließ uns das Event gemütlich ausklingen.
18.07.2026 | #80 | 24-Stunden-Lauf
Vom 18. bis 19. Juli 2026 hieß es für mich zum dritten Mal: Runden drehen in Dettenhausen. Die Traditionsveranstaltung feierte an diesem Wochenende ihren 20. Geburtstag. Die Stimmung und das Flair hatten wieder diese ganz besondere Mischung aus einem Festival und einem Motorsport-Event. Für mich war dieses Jubiläum genau der richtige Rahmen für einen ganz persönlichen Meilenstein, denn ich konnte dort meinen 80. Marathon beziehungsweise Ultra finishen.
Das Wetter zeigte sich an diesem Wochenende von seiner extrem abwechslungsreichen Seite und hatte wirklich alles zu bieten. Von strahlendem Sonnenschein und Hitze über plötzliche Regenschauer bis hin zu kühlen Temperaturen war alles dabei. Während ich bei den letzten beiden Ausgaben jeweils noch über 100 Kilometer sammelte, beließ ich es diesmal bei 28 Runden, was einer Distanz von 46,31 Kilometern entspricht.
Ich war ganz bewusst vorsichtig unterwegs, da ich aktuell mit einer hartnäckigen Schleimbeutelentzündung am Ansatz der Achillessehne zu kämpfen habe. Die Strategie ging auf: Meine vorherige Umstellung des Schuhwerks hat sich absolut bezahlt gemacht und meine Ferse hat super durchgehalten. Ich bin wieder einmal absolut zufrieden und komme nächstes Jahr ganz sicher wieder nach Dettenhausen.
03.06.2026 | #79 | Neckarlauf Etappe 4
Auch in diesem Jahr fand wieder der Neckarlauf statt, der vom Neckarursprung im Schwenninger Moos bis zur Mündung in Mannheim führt. Der Etappenlauf ist in sieben Teilstücke unterteilt, wobei die Teilnehmenden entweder die gesamte Strecke oder bis zu drei einzelne Etappen absolvieren können.
Für mich begann das Abenteuer am dritten Etappenziel in der Mehrzweckhalle meines Heimatvereins TSV Lichtenwald. Nach einer überraschend erholsamen Nacht in der Halle stand am nächsten Morgen die 66 Kilometer lange Etappe von Lichtenwald nach Besigheim auf dem Programm.
Die äußeren Bedingungen hätten kaum besser sein können: milde Temperaturen und lediglich zwei kurze Regenschauer sorgten für nahezu ideales Laufwetter. Schwieriger war dagegen meine persönliche Ausgangslage. Nach einer ambulanten Operation hatte ich zuvor 2,5 Wochen pausieren müssen und stieg ohne Vorbereitung direkt in die lange Etappe ein – rückblickend keine optimale Entscheidung.
Bereits nach etwa 35 Kilometern machten sich muskuläre Probleme bemerkbar, sodass ich zunehmend Tempo herausnehmen musste. Dennoch erreichte ich nach 8:37 Stunden das Ziel und bin mit diesem Ergebnis unter den Umständen zufrieden.
Eigentlich hatte ich geplant, am Folgetag noch eine weitere Etappe zu laufen und damit meinen 80. Marathon- beziehungsweise Ultra-Finish zu feiern. Aufgrund der noch frischen Operationswunden und meiner nicht ganz optimalen Form musste ich diesen Plan jedoch aufgeben. Das kleine Jubiläum wird nun eben bei einem anderen Lauf nachgeholt.
16.05.2026 | #78 | HALB-Traum 2026
Der HALB‑Traum in Geislingen an der Steige hat am Samstag seinem Namen alle Ehre gemacht. Der Tag startete frisch, die Luft war klar, und zwischendurch gab’s einen kurzen Schauer, der die Felsen und Wurzeln schön rutschig gemacht hat — aber genau das macht einen echten Ultratrail ja erst richtig spannend. Danach riss der Himmel immer wieder auf und die Sonne hat die Albkante in ein richtig schönes Licht getaucht.
Was den Tag aber wirklich besonders gemacht hat, war die Stimmung. Egal ob an den Verpflegungspunkten, auf den Singletrails oder an den steilsten Anstiegen — überall gute Laune, motivierende Worte und gegenseitige Unterstützung. Für mich gehört der Alb-Traum bzw. HALB‑Traum definitiv zu den schönsten Trailrunning‑Events in der Region.
Nach knapp 60 Kilometern und 7:51 Stunden bin ich zufrieden ins Ziel gelaufen. Platz 78 von 213 — damit bin ich richtig happy, vor allem weil es schon mein dritter Ultratrail in nur 21 Tagen war. Körper und Kopf haben an diesem Tag einfach perfekt zusammengearbeitet. Genau deshalb fühlt sich dieser Lauf wie ein kleiner persönlicher Triumph an.
Ein Tag voller Natur, Herausforderung und Gemeinschaft — und wieder ein Grund mehr, warum Trailrunning für mich weit mehr ist als nur Sport.
Und ja, natürlich gibt’s auch einen Film dazu auf meinem YouTube‑Kanal: HALB-Traum 2026
09.05.2026 | #77 | MOUNTAINMAN Nesselwang XXL-Trail
Die 70 km und knapp 4.000 Höhenmeter des MOUNTAINMAN Nesselwang 2026 starteten dieses Jahr auf leicht feuchten Trails. Der Regen kurz vor dem Start hatte den Boden etwas aufgeweicht, aber die Bedingungen lagen mir – kein Grund für Respekt oder Nervosität, eher ein angenehmer, kühler Einstieg in einen langen Tag.
Von Beginn an lief es rund. Ich fand schnell meinen Rhythmus und fühlte mich stabil. Zum ersten Mal war ich mit Stöcken unterwegs, und besonders bergab erwiesen sie sich als echter Vorteil: Sie gaben mir Sicherheit, halfen, Stürze zu vermeiden, und machten die technischen Passagen deutlich entspannter.
Über weite Strecken konnte ich konstant laufen. Erst gegen Ende wurde es zäher, und ich bin immer wieder ins Gehen übergegangen – weniger aus Erschöpfung, sondern weil die Beine einfach etwas schwerer wurden und ich nichts riskieren wollte. Dadurch habe ich hinten raus zwar Zeit liegen lassen, aber es fühlte sich wie die richtige Entscheidung an.
Nach 12:22 Stunden lief ich kontrolliert und zufrieden ins Ziel und belegte Platz 19 in meiner Altersklasse bei den Deutschen Meisterschaften. Ein starkes, sauberes Rennen, das mir gezeigt hat, wie viel möglich ist, wenn man ruhig bleibt und seinen Plan durchzieht.
(Foto: Sportograf.com)
25.04.2026 | #76 | UTFS Ultratrail Fränkische Schweiz
Am 25. April 2026 stand ich zum zweiten Mal beim Ultratrail Fränkische Schweiz (UTFS) am Start. Mit mehr Erfahrung als im Vorjahr, aber mit derselben Vorfreude, reiste ich am Vortag nach Ebermannstadt, holte meine Startnummer ab und ließ die traditionelle Nudelparty nicht aus.
Pünktlich um 7 Uhr fiel der Startschuss – und die 66 km mit 2.720 Höhenmetern zeigten sofort, warum der UTFS zu den schönsten, aber auch härtesten Frühjahrstrails in Deutschland gehört. Endlose Singletrails, steile Anstiege, über 1.500 Stufen, technische Downhills, Höhlen, Felswände und die Wiesent als ständiger Begleiter machten die Strecke erneut zu einem Highlight-Festival.
Nach 9:45 Stunden lief ich glücklich ins Ziel ein – fünf Minuten schneller als im Vorjahr. Keine Meisterschaften dieses Mal, aber ein persönlicher Fortschritt, der sich richtig gut anfühlt.
Die neue Finisher‑Trophäe steht jetzt direkt neben der alten. Und wie immer gibt’s auch einen Film dazu auf meinem YouTube‑Kanal: UTFS Ultratrail Fränkische Schweiz
11.04.2026 | #75 | Vaihingen Marathon - "Back-to-Back-Marathon" Teil 2
Am Sonntag folgte dann Marathon Nummer zwei an diesem Wochenende. Beim Vaihingen Marathon war vom schönen Wetter des Vortages nicht mehr viel übrig. Statt Sonne erwarteten mich kühle Temperaturen und anhaltender Nieselregen.
Die anfangs noch etwas müden Beine von der Belastung am Samstag konnte ich jedoch schnell wieder in Gang bringen. Das lag auch daran, dass ich die rund 750 Höhenmeter bergauf größtenteils im Gehtempo absolvierte und insgesamt bewusst deutlich ruhiger unterwegs war.
Auf der klassischen Distanz von 42,195 Kilometern fand ich genau das richtige Tempo für diesen Tag. So konnte ich einen optimalen Trainingsreiz setzen und fühlte mich im Ziel überraschend gut.
Läuferisch war dieses Wochenende damit besonders wertvoll – nicht nur wegen der intensiven Belastung, sondern auch wegen eines kleinen persönlichen Jubiläums: Mit dem erfolgreichen Finish habe ich meinen 75. Marathon vollendet.
Ein Wochenende, das fordernd war, aber vor allem eines hinterlässt: Zufriedenheit und Motivation für die nächsten Herausforderungen.
10.04.2026 | #74 | 6. RH1000 ULTRA - "Back-to-Back-Marathon" Teil 1
Dieses Wochenende stand für mich ein „Back-to-Back-Marathon“ – oder wie viele sagen, ein „Doppeldecker“ – auf dem Programm. Am Samstag ging es zunächst beim RH1000 ULTRA auf die 45 Kilometer lange Strecke.
Das Wetter hätte kaum besser sein können: den ganzen Tag Sonnenschein und mittags Temperaturen von knapp über 20 Grad.
Ich bin den Lauf bewusst langsamer und kontrolliert angegangen, um mir genügend Körner für den Folgetag aufzusparen. Mit über 1100 Höhenmetern ist der RH1000 ULTRA alles andere als einfach zu bezwingen – eine echte Herausforderung für Körper und Kopf. Rückblickend war diese Strategie genau richtig.
Bei mir lief es insgesamt sehr konstant. Ich konnte mein Tempo gut halten und kam ohne Einbrüche ins Ziel. Natürlich waren die Beine am Ende deutlich zu spüren, aber genau das gehört bei solchen Distanzen dazu.
22.03.2026 | #73 | 5. RH1000 ULTRA
Am Sonntag fand die fünfte Ausgabe des von mir selbst organisierten RH1000 ULTRA statt. Trotz einiger kurzfristiger Absagen standen sieben motivierte Läuferinnen und Läufer an der Startlinie. Bei frischen 5 Grad ging es auf die 45 Kilometer lange Strecke mit über 1100 Höhenmetern – ein Profil, das schon am ersten Anstieg für schnelle Betriebstemperatur sorgte. Mit dem Sonnenaufgang wurde es besonders in den Weinbergen allmälich angenehm warm.
Alle Teilnehmenden erreichten das Ziel souverän unter sechs Stunden. Zwei Läufer stellten dabei gemeinsam einen neuen Streckenrekord von 4:19 Stunden auf. Ich selbst war nicht ganz in Bestform und hatte etwas mit dem Kreislauf zu kämpfen, konnte den Ultra aber zufrieden in 5:02 Stunden finishen.
Im Zielbereich herrschte angenehme Wärme und strahlender Sonnenschein, sodass man noch eine Weile gemütlich zusammensitzen konnte. Selbstgebackene Muffins und alkoholfreies Finisher-Bier rundeten den Tag perfekt ab.
01.03.2026 | #72 | Neckarufer Marathon
Heute bin ich in Stuttgart beim 12. Neckarufer‑Marathon rund um den Max‑Eyth‑See gestartet. Der Lauf ist klein und familiär, aber für mich nun ein fester Termin im Frühjahr. Die teilweise sonnigen, angenehmen Bedingungen und der flache Zwei‑Runden‑Kurs boten die perfekte Grundlage für ein kontrolliertes, starkes Rennen.
Ich bin gut in den Rhythmus gekommen und konnte die erste Runde zügig laufen. In der zweiten Runde habe ich bewusst etwas Tempo herausgenommen, um mich nicht zu überpacen und die letzten Kilometer sauber durchzulaufen. Dieses kontrollierte Vorgehen hat sich ausgezahlt: Nach 42,195 Kilometer kam ich in 3:34:36 Stunden ins Ziel – eine Zeit, über die ich mich sehr freue und die mir zeigt, dass meine Form genau in die richtige Richtung geht.
Es war einer dieser Tage, an denen Körpergefühl, Wetter und Strecke ideal zusammenpassten und den Start in den Frühling mit einem echten Highlight beginnen ließen.
22.02.2026 | #71 | 4. RH1000 ULTRA
Die vierte Ausgabe meines RH1000 ULTRA hatte es wettertechnisch in sich: In der Nacht hatte es nahezu durchgehend geregnet, und auch am Morgen wurden die elf Teilnehmenden von konstantem Regen oder Niesel sowie gelegentlichen Böen begleitet. Zum Glück war es angenehm mild, sodass niemand frieren musste. Die Strecke zeigte sich durch die anhaltende Nässe stellenweise matschig und forderte zusätzlich Konzentration und Trittsicherheit.
Trotz der widrigen Bedingungen erreichten alle Starterinnen und Starter erfolgreich das Ziel – und als besonderes Highlight wurde sogar ein neuer Streckenrekord aufgestellt. Für mich persönlich lief es ebenfalls nach Plan: Die 45 Kilometer mit knapp 1200 Höhenmeter absolvierte ich in 4:58 Stunden und blieb damit wie vorgenommen unter der 5-Stunden-Marke.
Erstmals gab es zwei Verpflegungspunkte entlang der Strecke. Im Ziel warteten außerdem Muffins und alkoholfreies Bier – eine Belohnung, die nach den anspruchsvollen Kilometern gerne angenommen wurde.
Fazit: Der RH1000 ULTRA hat sich weiter etabliert. Und eines ist sicher – die nächste Ausgabe lässt nicht lange auf sich warten!
10.02.2026 | # | STATISTIK-UPDATE
Heute gibt’s ein kleines Update zu meiner Marathon‑Statistik. Erst am vergangenen Wochenende habe ich erfahren, dass ich meine drei Mammutmarsch‑Leistungen aus Heidelberg – aus den Jahren 2021, 2022 und 2023 – offiziell in meine Statistik aufnehmen lassen darf. Der 100 Marathon Club Deutschland e.V. hat mir das inzwischen auch bestätigt.
Damit komme ich jetzt auf insgesamt 70 gewertete Ergebnisse und rücke meinem Ziel wieder ein gutes Stück näher.
Zur Transparenz und als Nachweis habe ich einen Screenshot meiner absolvierten Mammutmärsche in Heidelberg beigefügt.
08.02.2026 | #70 | NWWM
Am Sonntagmorgen ging’s beim Neckarsulmer Wald- und Wengertmarathon vom Dahenfelder Bahnhof aus in einen nebligen Wintertag mit Temperaturen um die 0 Grad. Die rund 46 km und 900 Höhenmeter waren in zwei Abschnitte geteilt: erst ein ständiger Wechsel zwischen Weinbergen und Wald mit überraschend schönen Panoramablicken trotz Nebel, danach viel Wald, etwas Restschnee und ordentlich Matsch.
Nach 4:51 Stunden war Marathon/Ultra Nummer 70 im Ziel. Die liebevolle, üppige Verpflegung (auch vegan!) war das Sahnehäubchen. Und ein großes Dankeschön an Miri und die Kids, die für uns tapfer in der Kälte ausgehalten haben.
31.01.2026 | #69 | 3. RH1000 ULTRA
Der 3. RH1000 ULTRA fand unter äußerst schwierigen Streckenverhältnissen statt. Der Kurs war stellenweise glatt und vereist, sodass höchste Konzentration und besondere Vorsicht gefragt waren. Insgesamt waren die Bedingungen damit alles andere als leicht.
Dafür präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite und sorgte für optimale äußere Voraussetzungen.
Ich absolvierte die 45 Kilometer mit knapp 1.200 Höhenmetern in 5:19 Stunden. Trotz der fordernden Passagen erreichten auch alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicher das Ziel.
Der RH1000 ULTRA bestätigte damit erneut seinen Charakter als fordernde und anspruchsvolle Laufveranstaltung.
18.01.2026 | #68 | Vaihingen Marathon
Der Vaihingen Marathon 2026 war mein erster Marathon des Jahres und zugleich Marathon Nummer 65. Bei knapp unter null Grad, aber trockenen Bedingungen, erwischte ich einen sehr guten Tag.
Die Strecke besteht aus einer 10,536-km-Runde, die viermal gelaufen wird. Zusätzlich gibt es eine einmalige 50-m-Wendeschleife bei Start/Ziel, um auf die Marathondistanz zu kommen. Pro Runde sind etwa 185 Höhenmeter zu bewältigen, insgesamt 740 HM.
Der Untergrund ist abwechslungsreich: 5,8 km Asphalt, 3,7 km breite Waldwege und 1,1 km schmale Waldwege und Trails. Mehr als die Hälfte der Runde führt durch den Wald.
Ich konnte das Rennen konstant gestalten und die Höhenmeter gut kontrollieren. Am Ende standen 42,195 km in 4:15 Stunden auf der Uhr. Ein anspruchsvoller, ehrlicher Marathon und ein gelungener Start ins Laufjahr 2026.
13.12.2025 | #67 | Räuberweglauf
Am Samstag ging’s mal wieder in den Schwäbischen Wald – genauer gesagt nach Vorderbüchelberg. Auf dem Plan stand mein vermutlich letzter Ultra-Trail für dieses Jahr: der Spiegelberger Räuberweglauf.
Die Woche war nicht gerade erholsam, und schon beim Aufstehen wusste ich: Das wird heute kein Spaziergang. Und genau so kam’s.
Bei dichtem Nebel und einer 57-km-Runde war der Kopf irgendwie genauso vernebelt wie die Strecke. Der Fokus wollte nicht so recht bleiben, und auch die Navigation war eine kleine Herausforderung. Immerhin: Sturzfrei über die teils rutschigen Singletrails und trotzdem jede Menge Spaß bei über 1.630 Höhenmetern.
Fazit: Hart, aber genial – ich komme definitiv wieder!
23.11.2025 | #66 | RunMob Rössleweg
Jedes Jahr im November trifft sich der RunMob am Bahnhof Obertürkheim, um den legendären Rössleweg zu bezwingen: 57 Kilometer, 1.300 Höhenmeter – einmal rund um den Stuttgarter Kessel. Kein ernster Wettkampf, sondern meist Laufen in kleinen Gruppen, ohne Druck, mit viel Spaß.
Vier Verpflegungsstationen sorgen unterwegs für Energie und gute Laune – ein riesiges Dankeschön an die Helfer, die den Lauf erst möglich machen!
Dieses Jahr war es frostig: –7 °C beim Start um 7 Uhr. Doch die Sonne begleitete uns, und die Ausblicke von den Höhenwegen waren spektakulär.
Die Stimmung? Wie immer grandios. Wer 57 km läuft, weiß solche Momente zu schätzen: klare Fernblicke, gute Gesellschaft und genau das richtige Maß an sportlichem Wahnsinn.
09.11.2025 | #65 | STELP Spendenlauf
Das Stadion Festwiese in Bad Cannstatt wurde wieder zur Bühne für sportliches Engagement: Beim 2. STELP-Spendenlauf drehten rund 600 Teilnehmende zwischen 10 und 15 Uhr ihre Runden auf der 400-Meter-Bahn – jede Runde zählte für den guten Zweck. Schirmherr war Ex-Nationalspieler und VfB-Torwartlegende Timo Hildebrand, der sich nicht zu schade war, selbst zahlreiche Runden zu meistern und sich dabei immer diversen Challenges stellen musste – sei es in Ski-Montur, als Gokartfahrer oder in sonstigen Kostümen.
Ich absolvierte 123 Runden, also 49,2 Kilometer. Damit sicherte ich mir den 12. Platz in der Gesamtwertung (Männer).
Insgesamt kam beim Spendenlauf eine Summe von 141.151 € zusammen – ein starkes Zeichen für sportliche Solidarität.
(Foto: [email protected] | LinkedIn Georg Strohbücker)
19.10.2025 | #64 | Schönbuchlauf Jubiläums-Ultra
Ich nahm in Hildrizhausen an einem anspruchsvollen Landschaftslauf über 50 Kilometer teil. Der Lauf wurde in diesem Jahr erstmals anlässlich des 50. Jubiläums des Schönbuchlaufs ausgetragen. Die Strecke führte über zwei abwechslungsreiche Runden durch den herbstlich gefärbten Schönbuch. Neben der sportlichen Herausforderung war es für mich auch ein intensives Naturerlebnis. Die Organisation war hervorragend – bestens markierte Wege und gut ausgestattete Verpflegungspunkte machten den Lauf perfekt.
Ich erreichte mit einer Zeit von 4 Stunden und 37 Minuten den 20. Platz bei den Männern und den 3. Platz in meiner Altersklasse (M40). Damit bin ich sehr zufrieden und stolz auf meine Leistung.
04.10.2025 | #63 | Black Forest Trailrun Masters
Zwei Tage, zwei Etappen, über 90 Kilometer und fast 4000 Höhenmeter – das war meine Herausforderung beim Black Forest Trailrun Masters.
Etappe 1 – Elztal-Trail (04.10.)
55 km, 2800 hm. Traumhafte Landschaft, schmale Trails, steile Anstiege. Ein Sturz mit Hüftprellung hätte mich fast ausgebremst, doch Aufgeben kam nicht infrage. Regen machte die Strecke rutschig, trotzdem erreichte ich nach 8:19 Stunden das Ziel – deutlich unter dem Cut-Off.
Etappe 2 – Biereck-Gehrenberg-Trail (05.10.)
37 km, 1000 hm. Kühl, nass, windig – und die Blessuren vom Vortag spürbar. Ich lief kontrolliert und kam nach 4:44 Stunden ins Ziel. Zwei Tage vor meinem 44. Geburtstag – ein perfektes Geschenk!
Fazit:
Stürze, Regen, Schmerzen – nichts konnte mich stoppen. Für mich war dieser Etappenlauf mehr als ein Wettkampf: ein Abenteuer und ein Beweis für Willensstärke und Leidenschaft fürs Trailrunning - und nebenbei mein 63. Marathon bzw. Ultramarathon.
21.09.2025 | #62 | Heart Core Trail
Am 21. September 2025 lief ich erstmals den Heart Core Trail in Heidelberg – direkt die Long-Distance mit 45 Kilometern und über 2.000 Höhenmetern. Nach dem Start über die Alte Brücke führte der Weg über die Hirschgasse zum Philosophenweg und weiter hinauf zum Heiligenberg mit der Thingstätte. Zwischen verblockten Trails und steilen Passagen erreichte ich das Stift Neuburg und anschließend die Ziegelhäuser Brücke, bevor der Aufstieg zum Königstuhl begann – inklusive Schleife durch den Naturpark Michelsbrunnen und das Felsenmeer.
Am Fuß der Himmelsleiter wartete der nächste Härtetest. Naturstufen, Felskanten und ein später Regenschauer verlangten volle Konzentration. Der steile Abstieg zum Karlsplatz war technisch anspruchsvoll, doch schließlich erreichte ich das Ziel – stolz und rundum zufrieden.
(Foto: go4it-foto.de)
05.09.2025 | #61 | 1. RH1000 ULTRA
Am 6. September 2025 startete zum ersten Mal der RH1000 ULTRA: 45 Kilometer und über 1000 Höhenmeter quer durch die Gemarkung Remshalden. Der kühle Morgennebel und das beeindruckende Panorama über den Wolken sorgten für einen magischen Beginn.
Die Route führte abwechslungsreich durch Weinberge, Waldstücke und offene Felder. Der Mix aus Asphalt, Splitt und Feldwegen machte den Lauf angenehm und vielseitig – genau die Art von Herausforderung, die mich motiviert und trägt. Bei Kilometer 34 wartete eine Verpflegungsstelle, die mir den idealen Energieschub für die letzten Kilometer gab.
Dieser Tag war die Geburtsstunde einer neuen Laufserie. Aus einer Idee wurde ein Format mit Zukunft, und der RH1000 ULTRA wird fortgesetzt. Das nächste Kapitel steht bereits in den Startlöchern – und ich freue mich darauf.